

Marco Weber erneut nicht zu schlagen
Am 16. und 17. Juli fand die 2. Auflage der Ilmenau Open statt, bei der schon wieder ein neuer Teilnehmerrekord erzielt wurde. Im Vereinsheim des Blackhole Ilmenau versammelten sich diesmal 28 Spieler und Spielerinnen aus Thüringen, Sachsen und Bayern.
Die Vorrunde erfolgte in sieben Gruppen zu je vier Startern. Nach anfänglicher Ladehemmung legten dann die Spieler der Gruppe B vor und konnten die ersten Breaks von über 30 Punkten für sich verbuchen. So spielten Stefan Merkel (Hof) eine 35er-Clearance und Thomas Krause (Limbach-Oberfrohna) eine 33er-Serie gegen Danny Scheler-Stöhr (Erfurt). Richtig in Fahrt kam Marco Weber (Limbach) in seinem nur 25 Minuten dauernden Duell mit Stefan Merkel. Scheiterte er im ersten Frame mit 27 und 30 Punkten noch an höheren Aufnahmen, so gelangen ihm im zweiten Durchgang ein 50er- und abschließend ein 38er-Break zum ungefährdeten 2:0-Sieg. In der Partie von Oliver Witzik (Hof) und Heiko Dienemann (Ilmenau) gab es ebenfalls mehr als ein hohes Break zu sehen. Im ersten Frame räumte Oliver Witzik den Tisch für 35 Punkte ab und im darauf folgenden Frame gelang Heiko Dienemann eine 36er-Serie, trotz der er sich aber mit 0:2 geschlagen geben musste. Unglücklich in der ersten Gruppenphase ausscheiden mussten die Ilmenauer Andreas Hartung, Sylvio Fischer und Christian Franke in deren Gruppen jeweils drei Spieler zwei Siege auf dem Konto hatten und dann das Frameverhältnis zu ihren Ungunsten entschieden hat.
Die Gruppenersten und -zweiten bestritten am Sonntag dann die Zwischenrunde in zwei 4er- und zwei 3er-Gruppen. Bereits am frühen Morgen hellwach war wieder einmal Marco Weber. Gegen seinen aus den letzten Turnieren mittlerweile gut bekannten Konkurrenten, Ayhan Ekiz (Coburg), konnte er sein eigenes bislang höchstes Turnierbreak noch einmal um zwei Punkte auf 52 steigern. Auch Thomas Brünner (Limbach) konnte an seine guten Leistungen des Vortages anknüpfen, wurde erneut ungeschlagener Gruppensieger und spielte dabei ein 33er-Break. In der von Marco Weber dominierten Gruppe B (3 Siege, 6:0 Frames) wurde es um den zweiten Platz richtig spannend, denn die Partie zwischen Oliver Witzik und Ayhan Ekiz musste im Shootout entschieden werden. Dabei hatte der in der aktuellen Rangliste Führende Ayhan Ekiz das bessere Ende für sich und zog damit direkt ins Halbfinale ein, da Thomas Brünner, der in der nächsten Runde auf ihn gewartet hätte, bereits früher abreisen musste.
Die anderen Viertelfinalbegegnungen lauteten Stefan Merkel gegen Michael Haferung (Coburg) (1:2), Marco Weber gegen Magnus Suttner (Hof) (2:0) und David Gärtner (Limbach) gegen Sherief Shemeis (Apolda) (2:1).
Auch in den Halbfinals setzten sich die favorisierten Spieler durch. David Gärtner siegte 2:0 über Ayhan Ekiz, der sich im Anschluss noch Rang 3 sichern konnte. Marco Weber setzte sich eben falls zu Null gegen Michael Haferung durch und zeigte dabei auch wieder seine Klasse. Leider hat er es nicht geschafft seine eigene Tunierbestleistung ein weiteres mal zu verbessern, aber ein 46er- im ersten und ein 47er-Break im zweiten Frame ließen nicht nur seinen Gegner staunen, der im letzten Jahr noch selbst die Ilmenauer Turnierserie dominierte.
Am Sonntagabend stand dann das rein sächsische Endspiel an. Im ersten Frame legte David Gärtner mit seiner ersten Chance gleich ein 20er-Break vor, doch nach einem Lochfehler konterte Marco Weber seinerseits mit 21 Punkten in einer Aufnahme und ging nach einem weitgehend ausgeglichenem Durchgang mit 1:0 in Führung. Nach zwei langen Turniertagen blieben im Finale die hohen Breaks leider aus. Nachdem David Gärtner noch einmal zum kurzzeitigen 1:1 heran kam, sicherte sich Marco Weber mit einigen kleineren Breaks die letzten beiden Frames und damit den zweiten Titel bei seiner dritten Teilnahme in Ilmenau. Herzlichen Glückwunsch und Anerkennung für diese Leistung.
Das nächste Turnier findet bereits 2 Wochen später am letzten Juliwochenende statt, bei dem hoffentlich wieder so zahlreiche Spieler die teilweise weite Anreise auf sich nehmen.
Bis dahin „Gut Stoss“ (von Friedrich Neuber)







